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Richtlinien, Normen & Gesetzeder Trinkwasserversorgung

Die Trinkwasserversorgung unterliegt strengsten Gesetzen

In Deutschland unterliegt die Versorgung mit Trinkwasser strengen Richtlinien, Normen und Gesetzen. Eine Nicht-Einhaltung kann zu schwerwiegenden Konsequenzen führen.


Im Rahmen unserer Roadshow informieren wir unter anderem über die folgenden Normen und Richtlinen:

"Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen" (IfSG)

Ist die gesetzliche Grundlage zur Sicherung und Überwachung der Qualität des Trinkwassers. Das deutsche Infektionsschutzgesetz regelt seit dem 1. Januar 2001 die gesetzlichen Pflichten zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen.

"Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch" (TrinkwV)

Zweck der Verordnung ist es, die menschliche Gesundheit vor den nachteiligen Einflüssen, die sich aus der Verunreinigung von Wasser ergeben, das für den menschlichen Gebrauch bestimmt ist, durch Gewährleistung seiner Genusstauglichkeit und Reinheit zu schützen. Sie legt die wichtigsten Punkte fest:

  • die Beschaffung des Trinkwasser
  • die Aufbereitung des Wassers
  • die Pflichten der Wasserversorger sowie
  • die Überwachung des Trinkwassers

"Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen"

Schreibt unter anderem vor, welche Sicherungseinrichtungen für welchen Einsatz geeignet sind. In der Praxis ist häufig verunreinigtes Wasser der Flüssigkeitskategorie 3 und 4 anzutreffen. Um den Rückfluss von Stoffen bis Kategorie 4  zu verhindern, wird er Systemtrenner BA (nach DIN EN 1717 ein "Rohrtrenner mit kontrollierbarer Mitteldruckzone") als zugelassene Sicherungsarmatur eingesetzt.

"Nicht ortsfeste Anlagen - Leitsätze für Anforderungen an Trinkwasser, Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung der Anlagen; Technische regel des DVGW"

Schreibt vor, welche Anforderungen der Verantwortliche im jeweiligen Versorgungsabschnitt zu beachten hat und wie die Anlagen zu installieren und betreiben sind.

"Technische Regel Anschluss von Entnahmevorrichtungen an Hydranten in Trinkwasserverteilungsanlagen."

Diese Arbeitsblatt gilt speziell für die Installation und den Betrieb von Standrohren und gibt Informationen über die Vorschriften bei Installation und Betrieb. Zudem schreibt sie den Einsatz entsprechender Sicherungseinrichtungen vor (DIN EN 1717).