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BEULCO wird digital

Das Attendorner Traditionsunternehmen BEULCO nimmt sich dem Thema „Industrie 4.0“ an – damit sollen erste Schritte einer gesamtheitlichen Neuausrichtung eingeleitet werden.

Digitalisierung und Industrie 4.0 leiten einen tiefgreifenden Paradigmenwechsel ein. Die vierte industrielle Revolution manifestiert sich in hochkomplexen Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodellen. „Es gibt in ein paar Jahren keine statischen Interaktionen mehr – alles wird dynamisch beweglich und flexibel“, so Geschäftsführer Jürgen Christian Schütz. „Die Produktion wird ein derart komplexes Gebilde, das man nur mit einer ausgefeilten IT-Infrastruktur die Produktionsabläufe verstehen und abbilden kann“, fügt Schütz ergänzend hinzu. 

Nach Einschätzung von Mittelstand Digital – eine Initiative des Landes NRW und des Bundeswirtschaftsministeriums klingt Industrie 4.0 oftmals nach einem Thema für die großen Konzerne. Wer sonst hätte die Voraussetzungen für finanzielle Mittel, Ausstattung und Kontakte?

Doch gerade der Mittelstand verfügt durch hohe Flexibilität und flache Hierarchien über ideale Ausgangsvoraussetzungen. BEULCO hat mit dem Fraunhofer Institut im Rahmen einer Potenzialanalyse mehrere Themenfelder definiert. Für das erste Umsetzungsprojekt im Bereich „Intralogistik“ wurde eine Laufzeit von etwa einem Jahr veranschlagt. Weitere Projekte werden folgen und das Unternehmen in den kommenden Jahren vorantreiben.