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IFAT- BEULCO und Sensus präsentieren innovatives Zählermanagement einer neuen Generation

Mit insgesamt 138.000 Besuchern aus 170 Ländern war die diesjährige IFAT in München nicht nur für die Veranstalter ein voller Erfolg. Die Unternehmen Sensus und BEULCO haben auf der IFAT gemeinsam eine neue Generation des Standrohrmanagements präsentiert. Speziell für die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft wurde das neue BEULCO Standrohr mit Spüleinrichtung erstmals mit einem iPERL-Wasserzähler von Sensus ausgestattet. iPERL verfügt über eine einzigartige remanente Magnetfeldtechnologie und ermöglicht somit eine berührungslose Messung ohne bewegte Teile mit der Genauigkeit Ratio 800. „Während andere Unternehmen Standrohre noch mit mechanischen Wasserzählern ausrüsten, verwenden wir iPERL. Dieses neuartige Standrohr setzt bereits jetzt schon den Standard von Morgen. “ sagt Martin Lange, Geschäftsleitung Vertrieb bei BEULCO. 

Standrohre bzw. die an ein Standrohr angeschlossenen Geräte und Armaturen müssen hohen Sicherheits- und Qualitätsansprüchen gerecht werden, um die Trinkwasserqualität in der öffentlichen Wasserversorgung nicht zu gefährden. Um sicherzustellen, dass Wasser, das durch ein Standrohr abgegeben wurde, nicht durch ein Rückfließen erneut in das Trinkwassernetz gelangt und somit eventuell die Qualität des Trinkwassers der öffentlichen Versorgung beeinträchtigt, bieten an solchen Entnahmestellen Systemtrenner BA den maximal realisierbaren Schutz des Trinkwassers nach DIN EN 1717 für Flüssigkeitskategorie 4. 

Da Sicherheitsarmaturen gegenüber Schmutzpartikeln sehr empfindlich sind, fallen diese unter bestimmten Umständen aus oder werden undicht. Daher ist das neue BEULCO Standrohr sowohl mit einer Sicherheitsarmatur BA als auch mit einer Spüleinrichtung ausgestattet. „Durch das Spülen gelangen viele Fremdkörper in den Zähler, die die Funktion stören oder fehlerhafte Messungen verursachen können. Meist sind diese defekten Standrohrzähler aber weiterhin im Einsatz. Mit der einzigartigen Konstruktion des iPERL gehören solche Mängel der Vergangenheit an.“

Zu diesen Vorteilen kommt noch ein metrologischer Mehrwert: die Optimierung der Nenngröße. Mit dem iPERL Q3_16 beträgt die Erfassung der Durchflüsse 20 - 20.000 l/h. Diese Größe kann somit gleich vier verschiedene Standrohrvarianten abdecken. Vor allem bei der Datenkommunikation zeigen sich die Vorteile des intelligenten Wasserzählers. „Die mobile Datenerfassung eröffnet unseren Kunden neben der Lokalisierung von Standrohren auch die Möglichkeit, Verbrauchsdaten medienbruchfrei in ihr Abrechnungssystem zu übertragen“, sagt Lange. „Damit bieten wir volle Transparenz und schalten sämtliche Fehlerquellen bei der Datenübertragung aus.“

Im Rahmen eines Gewinnspiels konnten die Besucher der Münchner Innovationsplattform für Umwelttechnologien am BEULCO Messestand ihre Fähigkeiten, den Wasserzählerwechsel mit einem iPERL-Wasserzähler schnellstmöglich durchzuführen, unter Beweis zu stellen. In fünf Tagen wurden über 110 Zählerwechsel vorgenommen. Die Bestzeit betrug dabei 27 Sekunden. „Die Teilnehmer sind natürlich weder mit Werkzeug noch Wasserzähler vorsichtig umgegangen“, berichtet Martin Lange. „Dennoch konnten wir an dem Composite-Zählergewinde kaum Gebrauchsspuren und keine Beschädigungen feststellen.“ Stresstest bestanden.

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