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Netzmonitoring
Transparenz durch die Überwachung der Endpunkte

iQ water system

Intelligente Wassernetzüberwachung

Das iQ water system bietet Netzoptimierung und -Management für Wasserversorger und Endkunden. Es setzt am Übergabepunkt des Versorgers an den Kunden an und ermöglichen die Transparenz der Übergabestelle und des Trinkwassernetzes nahezu in Echtzeit. Durch die Digitalisierung des Hausanschlusses ergeben sich für den Wasserversorger und Kunden viele Möglichkeiten und Vorteile. Diese umfassen unter anderem die intelligente Messung und flexible Kontrolle des Wasserverbrauches (Smart Metering)

 

Relevante Informationen werden anonymisiert und verschlüsselt an das Versorgungsunternehmen übermittelt und ermöglichen so unter anderem eine umgehende Netzoptimierung. Dadurch können Verbrauchsspitzen und Leerlaufzeiten im Versorgungsnetz identifiziert werden. Während bisher oft nur das Gesamtvolumen bekannt war, können Verbrauchsspitzen bzw. Stagnation aktiv verringert und sogar flexible Tarifmodelle abgeleitet werden. So trägt das iQ water system zu einer gleichmäßigen Netzauslastung bei und ermöglicht ein digitales und effizientes Druckmanagement.

 

Das effiziente Management des Wasserdrucks hat zur Folge, dass Rohrsysteme weniger beansprucht werden und dadurch Rohrbrüche und Leckagen reduziert oder vermieden werden können. Zusätzlich trägt das iQ water system so zu einem maßgeblich reduzierten Energieverbrauch des Versorgers bei. Das verlorene Wasser nenn man auch Non Revenue Water.

 

Ihre Herausforderung - unsere individuelle Lösung

Wir verstehen, dass jeder Kunde einzigartige Anforderungen und Herausforderungen in Bezug auf die Überwachung seiner Wasserinfrastruktur hat. Unsere maßgeschneiderte Software ist darauf ausgerichtet, Ihnen genau die Tools zur Verfügung zu stellen, die Sie benötigen, um Ihre Anlagen effizient zu managen und gleichzeitig die höchsten Standards in Bezug auf Präzision und Leistung zu erfüllen.

Was macht unsere Lösung einzigartig?

 

Individuelle Anpassungen und Erweiterungen

Unsere Software ist äußerst flexibel und kann an Ihre spezifischen Bedürfnisse angepasst und erweitert werden. Ganz gleich, ob Sie spezielle Funktionen benötigen, um bestimmte Prozesse zu optimieren, oder ob Sie zusätzliche Module für erweiterte Funktionen integrieren möchten – wir stellen sicher, dass unsere Software nahtlos in Ihre bestehende Infrastruktur integriert wird.

Anbindung von Drittanbieter-Hardware

Nutzen Sie bereits spezifische Hardware von Drittanbietern? Unsere Software ist darauf ausgelegt, sich mühelos mit einer Vielzahl von Geräten zu integrieren. Dadurch wird gewährleistet, dass Sie von den Vorteilen unserer Software profitieren können, ohne auf Ihre bevorzugte Hardware verzichten zu müssen.

Ermittlung spezieller Werte und Data Treatment

Je nach den Anforderungen Ihrer Wasserinfrastruktur können wir die Software so konfigurieren, dass sie spezifische Werte erfasst und Daten entsprechend behandelt. Dies ermöglicht es Ihnen, die genauesten und relevantesten Informationen für Ihre Betriebsentscheidungen zu erhalten.

So könnte Ihr Dashboard aussehen

 

 

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Management Dashboard

Das Management Dashboard des ist ein leistungsstarkes Werkzeug, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Wassermanagementprozesse effizienter und transparenter zu gestalten. Dieses intelligente Dashboard bietet einen umfassenden Überblick über verschiedene Aspekte des Wassermanagements und ermöglicht es, fundierte Entscheidungen zu treffen.

Analyse und Nutzung

Das Dashboard ist mit leistungsstarken Analysetools ausgestattet, die es ermöglichen, historische Daten zu überprüfen, Trends zu erkennen und Prognosen für zukünftige Entwicklungen zu erstellen. Die Benutzeroberfläche ist intuitiv gestaltet, so dass sowohl technisch versierte als auch weniger technisch versierte Mitarbeiter leicht darauf zugreifen und die Daten verstehen können.

Wasserverbrauch

Das iQ water system erfasst und zeigt in Echtzeit den Wasserverbrauch im Einzugsgebiet. Dadurch erhalten die Verantwortlichen einen schnellen Überblick über die aktuelle Situation. Neben aktuellen Verbrauchsdaten bietet das Dashboard auch leistungsstarke Analysetools, die es ermöglichen, historische Trends zu identifizieren und genaue Einblicke in den Verbrauch zu gewinnen.

Wassertemperaturen

Die Software beitet Informationen zu den Wassertemperaturen (am Übergabepunkt zum Verbraucher). Es werden historische Temperaturtrends gespeichert, um saisonale Schwankungen und langfristige Entwicklungen zu identifizieren. Je Netz, Strang oder Anschluss, wird die maximale, minimale und durchschnittliche Temperatur ausgegeben.

Alarme

Im Dashboard werden alle relevanten Nachrichten und Alarme, wie z.B. Temepraturüberschreitungen, gesammelt und auf einem Blick dargestellt.

Rechtemanagement

Ein umfangreiches Rechtemanagement erlaubt es dem Wasserversorger seinen Mitarbeitenden zielgerichtet und einfach die Rechte zuzuweisen, die benötigt werden. Der Rest wird ausgeblendet
 

Controlling

Neben der Möglichkeit die Verbrauchsdaten für die Abrechnung zu exportieren, gibt es hier die Möglichkeit Push-Nachrichten an alle oder einzelne Kunden zu schicken. Ist der jeweilige Hausanschluss mit der iQ control box ausgestattet kann hier auch jedes einzelne Ventil gesteuert werden.

Optimierung durch Live-Daten

Schnell und sicher

Das iQ water system ermöglicht eine Live-Betrachtung des Wassernetzwerks aller integrierten Anschlussstellen. Die relevanten Informationen der angeschlossenen Verbraucher werden anonymisiert und unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards an das Versorgungsunternehmen übermittelt. So können die Wasserversorger wichtige Daten aus dem gesamten Wassersystem auslesen und so eine Entscheidung treffen, die auf dem aktuellen Stand basieren - und nicht auf der Vergangenheit.

Zählerfernauslesung mit dem iQ water system

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1. Übertragung von Daten des Funkwasserzählers
  • Übertragung der Daten per Funk and das Gateway (wM-Bus oder LoRa)​
  • Wasserverbrauch​
  • ggf. Temperatur​
  • ggf. Alarme
2. Übertragung der Daten durch die iQ control box
  • Hoch abgesicherte TLS Kommunikation​
  • Wasserverbrauch​
  • Temperatur​
  • Druck​
  • Alarme​
  • Möglichkeit des Fernupdates und –konfiguration​
  • Fernsteuerbares Ventil​
  • Leckagewächter für das Gebäude​
  • Zur iQ control box
3. wM-Bus/LoRa-Wan Gateways sammeln die Daten
  • von bis zu 500 Zählern, abhängig von Entfernung (<600 m) und Topographie
  • Daten werden per Ethernet, LTE oder Nb-IoT verschlüsselt an die Cloud übertragen​
  • Daten werden alle X Stunden an die iQ Cloud übertragen (Intervall von 1x pro Stunde bis 1x pro Monat einstellbar)​
  • Zum iQ Gateway Produkt
4. Funkwasserzähler Nb-IoT
  • Übertragung der Daten per Nb-IoT direkt an die iQ Cloud​
  • Wasserverbrauch​
  • ggf. Temperatur​
  • ggf. Alarme
5. iQ Cloud sammelt und speichert die Daten
  • Daten werden zentral gesammelt und gespeichert​
  • auf deutschen Servern​
  • Jederzeit und von überall erreichbar
6. Daten werden für den Versorger im iQ water system angezeigt
  • Darstellung von Messwerten in Tabellen, auf Karten und in Graphen​
  • Generierung von Alarmen (per E-Mail, SMS, Push-Nachrichten)​
  • Geräte-/Zählerverwaltung​
  • Schnittstellen/Export zu Versorger-Systemen (z.B. Abrechnung)​
  • Push-Nachrichten an die Kunden​
  • Steuerung von Hausanschlüssen mit der iQ control box (Vorrang-Schaltung)
  • kundenspezifische Anpassungen möglich
7. Daten werden für den Verbraucher (Wasserverbrauch) im iQ water system Kundenportal angezeigt
  • Branding des Versorgers​
  • Darstellung von Verbrauchswerte in Graphen​
  • Generierung von Alarmen (per E-Mail, SMS, Push-Nachricht)​
  • Verwaltung der Leckagewächter Funktion​
  • Push-Nachrichten vom Versorger​

Leckage und unbewusster Wasserverbrauch

Non Revenue Water

Global betrachtet gehen 30 - 35 % des Trinkwassers, welches vom Wasserversorger zum Endverbraucher befördert wird, verloren. ​Dafür verantwortlich sind unter anderem Leckagen durch undichte bzw. defekte Bestandteile des Wasserversorgungsnetzes. Wasser, das auf Grund von Leckagen, Diebstahl und anderen Faktoren verloren geht, nennt man auch Non Revenue Water (NRW)

Häufig fehlen die Transparenz und Kontrolle im Netz, um Leitungen optimal verwalten und so effizientes Verlustmanagement betreiben zu können. Das iQ water system schafft Transparenz und Kontrolle im Wassernetz und ermöglicht so einen neuen Standard an Effizienz und Sicherheit.

 

 

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Eingangsvolumen

Trinkwasser wird von Wasserwerken eingespeist

Das Trinkwasser in Deutschland wird zu über 70 % aus Grundwasser oder Uferfiltrat gewonnen. Obwohl dieses meist bereits eine sehr gute Qualität aufweist, ist in vielen Regionen eine Aufbereitung nötig. Oberflächenwasser muss grundsätzlich aufbereitet werden.  Dazu gehört das Entfernen von unerwünschten Stoffen wie Schadstoffen und Kohlensäure ebenso wie die Anreicherung des Wassers mit zum Beispiel Chlor.

Während die Wasseraufbereitung für industrielle Zwecke teilweise nach sehr speziellen Vorgaben geschieht, erfolgt die Trinkwasseraufbereitung in Deutschland mit dem Ziel die Anforderungen der deutschen Trinkwasserverordnung zu erfüllen. Wasser, das der Trinkwasserverordnung entspricht kann ohne gesundheitliche Risiken getrunken werden.

Wasserverluste

In den vergangenen 20 Jahren hat Deutschland rund 15,2 Kubikkilometer Wasser verloren, das entspricht insgesamt etwa 15,2 Milliarden Tonnen Wasser oder rund 760 Tonnen pro Jahr. Das geht aus einer Datenanalyse des Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ, 2023) hervor. 

Wasserverluste ergeben sich aus offensichtlichen oder offenkundigen Verlusten und tatsächlichen Verlusten.

Genehmigter oder legitimer Verbrauch

Das ist der Wasserverbrauch, der von Wasserwerken verteilt und dokumentiert wird.

Der Wasserverbrauch in Deutschland beläuft sich auf 32,3 Milliarden Kubikmetern im Jahr. Das ist etwas weniger als das Volumen des Bodensees. Damit werden nur 17 Prozent des Wasserdargebotes in Deutschland entnommen. 

Wasserverteilung in Deutschland

Denn laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft stehen hier jährlich 188 Milliarden Kubikmeter Wasser zur Verfügung. Der Wasserverbrauch in Deutschland verteilt sich auf vier Bereiche:

  • Wärmekraftwerke: 64%
  • Industrie: 23%
  • Haushalte: 9%
  • Landwirtschaft: 4%
Scheinbare Verluste

Hierunter fallen Wasserverluste durch Diebstahl, Ungenauigkeiten bei der Zählerablesung oder Abrechnung des Wassers. Dazu zählt zum Beispiel auch die nicht angemeldete Befüllung von privaten Swimming-Pools.

Tatsächliche Verluste

Diese können auch als technische Verluste bezeichnet werden und treten an den Versorgungsleitungen, den Versorgungsbehältern und den Hausanschlüssen bis hin zur Verbrauchsmessung auf. Typische Verluste sind Lecks, Berstschäden, Überläufe usw. - hier steckt der Verlust häufig in veralteter Infrastruktur. Wertvolles Trinkwasser versickert ungenutzt im Boden.

Legitimer Verbrauch, aber nicht abgerechnet

Es gibt Verbräuche, die durchaus notwendig sind und anfallen, die aber nicht berechnet werden. Das sind zum Beispiel Einsätze der Feuerwehr, Hydranten- und Leitungsspülungen aus Hygienegründen oder die Straßenrinigung.

Abgerechneter, genehmigter Verbrauch

Das ist das Wasser, was dann tatsächlich auch den Endverbraucher erreicht und welches korrekt berechnet wird. 

Non Revenue Water

An dieser Stelle steht das Non Revenue Water - also Wasser, das zwar in die öffentlichen Leitungen eingespeist wird aber nicht beim Verbraucher ankommt. Dieses globale Problem schadet der Umwelt durch den Verlust von Trinkwasser, verursacht zusätzliche Kosten für die Versorgungsunternehmen (Produktion, Wartung, Einnahmeverluste) und kann Auswirkungen auf das Serviceniveau und die Wasserqualität haben.

Revenue Water

An diesem Endpunkt steht duch den genehmigten und abgerechneten Verbrauch das Revenue Water - also das Wasser, was so genutzt und bezahlt wird, wie es sein sollte. Pro Kopf in Deutschland sind das im Durchschnitt rund 130 Liter. 36% fließen dabei für die Körperpflege, 27% werden die Toilette runtergespült und 12% werden beim Wäschewaschen verbraucht.

Durchschnittlicher Wasserverbrauch

Das Geschirrspülen braucht 6% unseres durchschnittlichen Wasserverbrauchs, weitere 6% verteilen sich auf das Putzen, die Autowäsche und den Garten.

9% werden dem Kleingewerbe zugerechnet und lediglich 4% werden fürs Essen und Trinken verwendet. Berechnet man den Wasserverbrauch in Deutschland einschließlich der Konsumgüter, für deren Produktion Wasser aufgebracht wurde, liegt der Pro-Kopf-Verbrauch sogar bei 5.288 Litern.

iQ water system AUF EINEN BLICK

Auslesen der Daten

iQ water control führt alle Daten zusammen und sendet diese verschlüsselt an das Versorgungsunternehmen. Die Prozesskosten für die Zählerablesung lassen sich durch fixed networks deutlich reduzieren und die Auslesefrequenz einfach erhöhen.

Energie- und Materialkosten schonen

Durch verschiedene Funktionen trägt das iQ water system zu einer gleichmäßigen Netzauslastung bei und ermöglicht ein digitales und
effizientes Druckmanagement. So senkt der Wasserversorger Energieverbrauch und Materialkosten.

Datenschutz ist garantiert

iQ water system verarbeitet alle Informationen rechtssicher und datenschutzkonform. Mit unserem Partner Physec bieten wir Ihnen aktuellste Sicherheitstechnologie zur Absicherung Ihrer Infrastruktur.

Sie haben Fragen oder ein eigenes Projekt?

Gerne steht Ihnen Martin Lange als Ansprechpartner zur Verfügung, wenn es um Ihre maßgeschneiderte Lösung für die Digitalisierung Ihrer Infrastruktur geht.

 

Martin Lange

Head of Business Unit Digital

Wir messen

Temperatur

Die aktuelle Wassertemperatur in Netzabschnitten oder an einzelnen Anschlüssen stets im Blick.

Verbrauch

Den aktuellen Wasserverbrauch des gesamtem Versorgungsnetztes oder einzelner Stränge immer bereit.

Druck

Stets informiert über den anliegenden Wasserdruck und bevorstehende Veränderungen.